Lanzarote: Wandern am Rande des Timanfaya – zwischen Lavafeldern, Vulkanen und endloser Weite
Wer an Lanzarote denkt, hat meist zuerst den Timanfaya-Nationalpark im Kopf: eine surreale Welt aus schwarzer Lava, Vulkankegeln und bizarren Gesteinsformationen. Doch auch jenseits der Parkgrenzen erwartet dich eine beeindruckende Landschaft, die du zu Fuß erkunden kannst. Am Rand des Nationalparks zeigt sich Lanzarote von seiner wildesten und zugleich zugänglichsten Seite: einsame Pfade durch endlose Lavafelder, weite Blicke über das Feuerland und stille Momente inmitten jahrtausendealter Naturgewalten.
Hier lässt sich das Vulkanerbe der Insel hautnah erleben, ohne auf markierte Wanderwege oder eigene Entdeckungen verzichten zu müssen. Zwischen alten Calderas, versteinerten Lavawellen und vereinzelten grünen Oasen spürt man die Kraft der Erde bei jedem Schritt.
In diesem Blogartikel nehme ich dich mit auf einige meiner liebsten Wanderungen rund um den Timanfaya-Nationalpark. Touren, die zeigen, dass Lanzarote weit mehr ist als Sonne und Strand. Wer die Insel wirklich verstehen will, sollte hier zu Fuß unterwegs sein.
Wandern in der Nähe vom Nationalpark Timanfaya
Lanzarote beeindruckt mit schwarzen Lavafeldern, roten Vulkankegeln und einer einzigartigen, rauen Landschaft. Im Timanfaya selbst darf man nur mit geführten Touren wandern, doch rund um den Nationalpark warten faszinierende Wege, auf denen du die vulkanische Kraft der Insel hautnah erlebst. Diese Wanderungen zeigen Lanzarote von seiner ursprünglichsten Seite.
Drei Wanderungen habe ich selbst erlebt. Die erste Tour führt rund um die beeindruckende Caldera Blanca mit ihrem riesigen Krater und weitem Blick über die Lavalandschaft. Die zweite Wanderung startet bei Mancha Blanca und verbindet mehrere kleinere Vulkane in einer abwechslungsreichen Runde. Die dritte Tour führt um die Montaña Colorada, wo ein gut angelegter Lehrpfad mit spannenden Infotafeln und einer riesigen Vulkanbombe auf dich wartet.
Kompakte Infos für deine Reise
Lanzarote bietet ganzjährig gute Bedingungen zum Wandern. Besonders angenehm sind Frühling und Herbst mit milden Temperaturen, während es im Sommer vor allem mittags sehr heiß werden kann.
Auch der Winter eignet sich mit frischem, aber stabilem Klima gut für längere Touren.
Für mehrere Wanderungen rund um den Nationalpark Timanfaya sind etwa 7–10 Tage gut geeignet. So lassen sich Touren in verschiedenen Regionen der Insel ohne Zeitdruck kombinieren.
Kürzere Aufenthalte sind möglich, wenn du dich auf einzelne Gebiete konzentrierst.
Die Wandergebiete rund um den Nationalpark Timanfaya liegen abseits größerer Ortschaften. Mit dem Auto lassen sich die Startpunkte flexibel erreichen, während öffentliche Verkehrsmittel nur eingeschränkt geeignet sind.
Ein höherer Planungsaufwand ist ohne eigenes Fahrzeug einzuplanen.
Als Ausgangspunkt eignen sich kleinere Orte am Rand des Nationalparks gut. Unterkünfte in der Umgebung von Mancha Blanca oder Tinajo ermöglichen kurze Anfahrtszeiten zu mehreren Wanderungen.
Die Region ist insgesamt ruhig und wenig touristisch geprägt.
Die Wege auf Lanzarote verlaufen häufig über unbefestigte und steinige Abschnitte. Festes Schuhwerk, Sonnenschutz und ausreichend Wasser sind daher sinnvoll. Je nach Wetterlage kann auch eine leichte Windjacke hilfreich sein.
Eine allgemeine Übersicht zur benötigten Wanderausrüstung findest du hier.
Die Vulkanlandschaften und Kontraste aus Lava, Meer und Himmel bieten zahlreiche Fotomotive.
Für Landschaftsaufnahmen sind Weitwinkel- oder Zoomobjektive hilfreich, für Details reicht oft auch ein Smartphone.
Wie du zum Nationalpark Timanfaya kommst
Flug nach Lanzarote
Die schnellste und einfachste Möglichkeit, nach Lanzarote zu gelangen, ist der Flug zum Flughafen César Manrique.
Von vielen europäischen Städten gibt es Direktverbindungen.
Für die Flugsuche nutze ich selbst Skyscanner* da sich dort Preise und Verbindungen gut vergleichen lassen.
Mobilität auf Lanzarote
Viele der schönsten Wanderungen auf Lanzarote liegen abseits größerer Orte. Öffentliche Verkehrsmittel sind in ländlichen Regionen oft unzuverlässig oder zeitlich unpraktisch. Besonders, wenn du mehrere Touren kombinieren möchtest.
Für diese Wanderungen ist ein Mietwagen daher die entspannteste Lösung: Du bleibst flexibel, bist nicht an Fahrpläne gebunden und erreichst auch abgelegene Startpunkte problemlos.
Ich selbst nutze auf den Kanaren immer einen Mietwagen.
Den Vergleich und die Buchung erledige ich seit Jahren über Check24* weil ich dort schnell passende Angebote finde und die Abwicklung zuverlässig ist.
Autofahren auf Lanzarote
Lanzarotes Straßen sind insgesamt gut ausgebaut, doch in ländlichen Regionen oder im Bereich der Vulkangebiete können sie schmaler und kurviger werden. Eine vorausschauende Fahrweise ist daher wichtig. Haltet euch an die ausgeschilderten Tempolimits, da Geschwindigkeitskontrollen auf Lanzarote regelmäßig durchgeführt werden.
Busverkehr auf Lanzarote
Das öffentliche Busnetz auf Lanzarote ist zuverlässig und günstig, eignet sich jedoch vor allem für Fahrten zwischen größeren Orten. Ziele wie Teguise, Playa Blanca oder Costa Teguise sind gut angebunden, während Startpunkte vieler Wanderungen im Timanfaya nur schwer oder gar nicht mit dem Bus erreichbar sind. Für eine eigenständige Wanderplanung ist der Bus daher nur eingeschränkt praktikabel.
Tickets können direkt beim Fahrer gekauft werden, und aktuelle Fahrpläne sind online leicht abrufbar.
Wandertour 1: Mancha Blanca – Caldera Blanca
Wanderung um den größten Krater auf Lanzarote
Meine erste Wanderung auf Lanzarote führt rund um die Caldera Blanca, den größten Vulkankrater der Insel mit einem Durchmesser von rund 1,2 Kilometern. Die Route beginnt bei Mancha Blanca und führt über alte Lavafelder bis hinauf zum Kraterrand. Oben wird die Dimension dieses Naturwunders erst richtig spürbar. Es bietet sich ein atemberaubender Blick über die Weite der Lavalandschaft bis zum Atlantik.
Die Tour ist mittelschwer und erfordert Trittsicherheit sowie festes Schuhwerk. Einkehrmöglichkeiten gibt es unterwegs keine, daher sollte man genügend Wasser und Sonnenschutz dabeihaben. Ich habe die Wanderroute und alle wichtigen Punkte auf der Karte markiert.
- Länge9,5 km / 2:45 h
- Höhenmeter↑↓ 358 m
- SchwierigkeitMedium
- StartWanderparkplatz Mancha Blanca
- WegeLavawege, Geröll
Einstieg in die Welt der Feuerberge von Lanzarote
Der Weg zur Caldera Blanca startet am kleinen Parkplatz bei Mancha Blanca, direkt am Rand des Timanfaya Nationalparks. Von hier führt ein Schotterpfad durch eine weite, schwarze Lavalandschaft. Die Umgebung wirkt fast surreal, mit scharfkantigen Brocken, erkalteten Lavaströmen und vereinzelten Felsen, die eine raue, stille Szenerie formen. Nach rund zwei Kilometern erreichst du die Caldereta, einen kleineren Nebenkrater. Ein schmaler Pfad führt in den Kessel hinein, wo sich die gewaltigen Kräfte des Vulkanismus eindrucksvoll erahnen lassen.
Aufstieg zur Caldera Blanca auf Lanzarote
Hinter der kleinen Caldereta beginnt der eigentliche Aufstieg zur Caldera Blanca. Der Pfad schlängelt sich zunächst sanft bergauf über hellgraue Lavahänge, bevor er steiler und steiniger wird. Schon bald eröffnet sich der erste beeindruckende Blick in den gewaltigen Krater. Wer hier steht, spürt, wie gewaltig die Kräfte der Natur auf Lanzarote gewirkt haben. Der Blick in den Kessel ist einer dieser Momente, die Ehrfurcht hervorrufen.
Wanderung auf dem größten Kraterrand Lanzarotes
Der Weg führt im Uhrzeigersinn entlang des gesamten Kraterrands bis zum höchsten Punkt auf 458 Metern. Der Pfad ist gut begehbar, aber windig, weshalb Trittsicherheit wichtig ist. Immer wieder laden kleine Plateaus dazu ein, kurz innezuhalten und die beeindruckende Landschaft zu genießen. Unter den Füßen fällt der Hang steil in den gewaltigen Vulkankessel ab, während sich vor einem die gesamte Weite Lanzarotes öffnet. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zu den Feuerbergen des Nationalpark Timanfaya, über die schwarzen Lavafelder und bis hin zur Küste im Westen.
Rundwanderung auf der Caldera Blanca mit Blick auf den Risco Quebrado
Vom Gipfel der Caldera Blanca folgt der Weg weiter im Uhrzeigersinn entlang des Kraterrands. Während man sich langsam vom höchsten Punkt entfernt, öffnet sich der Blick nach Westen auf den markanten Risco Quebrado, dessen schroffe Flanken einen faszinierenden Kontrast zur weiten Ebene rund um den Vulkan bilden.
Nach einiger Zeit zweigt ein Pfad links ab und führt hinunter vom Rand der Caldera. Der Blick richtet sich nun zunehmend in Richtung Meer, wo sich die dunklen Lavafelder bis zur Küste erstrecken. Dieses letzte Stück der Wanderung vermittelt noch einmal das Gefühl, mitten in einer urtümlichen Vulkanwelt unterwegs zu sein, bevor der Weg schließlich zurück zum Ausgangspunkt führt.
Wenn du dich abseits konkreter Touren weiter inspirieren lassen möchtest, findest du in meiner Sammlung an Outdoorbüchern persönliche Empfehlungen zu Abenteuern, Fernwegen und Naturgeschichten.
Wandertour 2: Montaña De La Tabaiba – Montaña Colorada – Montaña Los Rodeos
Vulkanlandschaft pur im Westen Lanzarotes
Meine zweite Wanderung startet in der Nähe von Mancha Blanca und verbindet gleich mehrere beeindruckende Vulkane miteinander. Die Route führt durch eine faszinierende Lavalandschaft, in der sich schwarze Ascheebenen mit rötlichen Gesteinsformationen abwechseln. Besonders eindrucksvoll ist die Montaña Colorada mit ihrer leuchtend roten Flanke und der gewaltigen Vulkanbombe, die am Fuß des Berges liegt.
Die Runde ist mittelschwer und ideal, um die Vielfalt der Vulkanlandschaft Lanzarotes kennenzulernen. Unterwegs gibt es immer wieder weite Blicke auf den Timanfaya-Nationalpark und die umliegenden Krater. Die Wege sind gut begehbar, doch Schatten ist kaum vorhanden, also unbedingt Wasser, Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung mitnehmen. Ich habe die Wanderroute und alle wichtigen Punkte auf der Karte markiert.
- Länge10,2 km / 2:30 h
- Höhenmeter↑↓ 105 m
- SchwierigkeitMedium
- StartParkplatz bei Montaña De La Tabaiba
- WegeLavawege, steinige Pfade
Durch das Lavafeld zur Montaña Colorada – Wanderstart in bizarrer Vulkanlandschaft
Die Wanderung startet am Parkplatz bei der Montaña de la Tabaiba und führt zunächst durch ein breites Lavafeld. Der Weg wirkt, als hätte ein riesiger Schneepflug die erkaltete Lava beiseitegeschoben, sodass eine Schneise durch die dunkle Landschaft entstanden ist. Zu beiden Seiten türmen sich bizarre Lavabrocken, die in der Sonne schimmern und eindrucksvoll an die vulkanische Kraft der Insel erinnern. Immer wieder öffnet sich der Blick auf die Montaña Ortiz, die sich markant aus der Landschaft erhebt. Nach etwa zwanzig Minuten erreichst du den Fuß der Montaña Colorada.
Zum Montaña Colorada und der gewaltigen Vulkanbombe
Der Weg führt weiter bis zur Montaña Colorada, einem der markantesten Vulkane der Umgebung. Hier verläuft der Pfad ein Stück entlang des offiziellen Rundwegs, der um den Krater führt. Schon bald erreichst du die berühmte vulkanische Bombe: einen riesigen Lavabrocken, der beim Ausbruch durch die Luft geschleudert und hier zum Stillstand gekommen ist. Dieses Naturdenkmal vermittelt eindrucksvoll die gewaltige Energie der Vulkane Lanzarotes und ist ein absolutes Highlight auf der Route.
Wanderung durch die Vulkanhügel Richtung Timanfaya
Vom Parkplatz führt der Weg zunächst über die Hauptstraße zu einem kleineren Parkplatz auf der gegenüberliegenden Seite. Von hier beginnt der Wanderweg Richtung Westen, der durch eine leicht hügelige Vulkanlandschaft führt. Die Pfade verlaufen zwischen dunklen Lavaboden und kleinen Felsen, immer wieder öffnet sich der Blick auf die umliegenden Berge. Besonders markant sind die Montaña de las Nueces und die Montaña del Cuaco, die sich eindrucksvoll aus der kargen Umgebung erheben. Die Szenerie ist ruhig und weit, nur Wind und das Knirschen der Lavasteine unter den Schuhen begleiten den Weg.
Vorbei an der Montaña Los Rodeos bis zur Caldera Los Rostros
Der Weg führt weiter vorbei an der Montaña Los Rodeos, die als zusätzliche Etappe bestiegen werden kann und eine lohnende Aussicht bietet. Danach verläuft die Route auf einer breiten, steinigen Piste, die sich sanft durch die karge Landschaft zieht. In der Ferne ragen bereits die Montaña Coruja und die Caldera Los Rostros auf, deren kontrastreiche Formen eindrucksvoll das vulkanische Gesicht Lanzarotes zeigen. Die Landschaft wirkt hier besonders weit und offen, ein stiller Abschluss dieser abwechslungsreichen Wanderung.
Wandertour 3: Montaña Colorada – Bomba volcanica
Vulkanischer Lehrpfad außerhalb des Timanfaya
Meine dritte Wanderung führt einmal rund um die Montaña Colorada, einen der jüngsten Vulkane Lanzarotes. Der gut angelegte Rundweg ist zugleich ein Lehrpfad und bietet spannende Einblicke in die vulkanische Entstehungsgeschichte der Insel. Infotafeln erklären anschaulich, wie hier vor wenigen Jahrhunderten eines der letzten großen Vulkanspektakel Lanzarotes stattfand. Besonders beeindruckend ist die riesige Vulkanbombe am Fuß des Berges.
Die Strecke ist leicht und auch für weniger geübte Wanderer bestens geeignet. Der Weg ist eben, gut ausgeschildert und bietet herrliche Ausblicke auf die umliegenden Krater und das weite Timanfaya-Gebiet. Da es keinen Schatten gibt, sollte man ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitnehmen. Ich habe die Wanderroute und alle wichtigen Punkte auf der Karte markiert.
- Länge3 km / 0:45 h
- Höhenmeter↑↓ 40 m
- SchwierigkeitLeicht
- StartParkplatz bei Montaña Colorada
- Wegeausgebauter Lavaweg
Wandern bei Sonnenuntergang rund um die Montaña Colorada auf Lanzarote
Die Wanderung rund um die Montaña Colorada beginnt direkt am Parkplatz an der LZ-56, kurz vor Sonnenuntergang ein besonders stimmungsvoller Moment. Ich starte die Tour gegen den Uhrzeigersinn, wodurch sich gleich zu Beginn ein schöner Blick auf die benachbarte Montaña Negra bietet. Der dunkle Vulkankegel erhebt sich eindrucksvoll über der weiten Lavalandschaft, ist jedoch aus Naturschutzgründen nicht begehbar.
Vulkanische Bombe an der Montaña Colorada – Naturwunder in der Abendsonne
Nach wenigen Minuten erreiche ich eines der spannendsten Highlights der Wanderung, die berühmte vulkanische Bombe von Lanzarote. Der riesige Lavabrocken wurde während eines gewaltigen Ausbruchs aus dem Inneren des Vulkans geschleudert und blieb hier wie ein Denkmal der Naturgewalt liegen. Mit ihrem Durchmesser von mehreren Metern ist sie ein eindrucksvolles Zeugnis der vulkanischen Geschichte der Insel.
Rund um die Bombe öffnet sich eine karge, aber faszinierende Landschaft aus schwarzer Asche, rotem Gestein und glitzernden Lavakristallen. Der Himmel färbt sich orange, während die Sonne langsam hinter den Vulkanhügeln versinkt. Diese Stimmung verleiht der Szenerie eine fast magische Ruhe und macht den Moment unvergesslich.
Rückweg durch die abendliche Vulkanlandschaft Timanfayas
Vom beeindruckenden Naturmonument der vulkanischen Bombe führt der Weg weiter rund um den Fuß der Montaña Colorada. Das Licht der untergehenden Sonne taucht die umliegenden Vulkanhänge in warmes Rot und Orange, während der Schatten der Berge langsam länger wird. Die Pfade sind gut begehbar und bieten immer wieder neue Perspektiven auf die weite Lavalandschaft. Nach etwa einer halben Stunde schließt sich die Runde am Parkplatz, begleitet vom letzten Glühen des Tages über den Feuerbergen von Lanzarote.
Wanderung innerhalb der Grenzen vom Timanfaya
Der Nationalpark Timanfaya darf nicht frei betreten werden, sondern nur auf ausgewiesenen Wegen und oft in Begleitung eines staatlich geprüften Guides. Wenn du wenig Zeit hast, dir eine Routenplanung ersparen oder einfach mehr aus deinem Besuch machen willst, gibt es geführte Angebote, die verschiedene Erlebnisse rund um den Vulkanpark kombinieren.
Hotels und Unterkünfte beim Nationalpark Timanfaya
Für Wanderungen rund um den Nationalpark Timanfaya eignen sich kleinere Orte am Rand des Schutzgebiets gut als Ausgangspunkt.
Unterkünfte in der Umgebung von Mancha Blanca oder Tinajo ermöglichen kurze Anfahrtszeiten zu mehreren Startpunkten und liegen abseits der touristischen Zentren.
Die Region ist besonders für Reisende geeignet, die Ruhe suchen und ihre Wanderungen flexibel planen möchten.
Reiseführer als Ergänzung
Wenn du zusätzlich zu diesen Touren einen klassischen Reiseführer oder Wanderführer nutzen möchtest, können diese Bücher eine gute Ergänzung sein.
Sie bieten Hintergrundinfos und weitere Ideen für Lanzarote. Besonders hilfreich, wenn du gern offline planst oder stöberst.
Fazit zum Wandern am Rand des Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote
Das Wandern rund um den Nationalpark Timanfaya ist ein unvergessliches Erlebnis für alle, die die ursprüngliche Seite Lanzarotes entdecken möchten. Auch wenn man den Nationalpark selbst nur mit geführten Touren betreten darf, bieten die umliegenden Vulkanlandschaften spektakuläre Alternativen.
Die Routen führen durch weite Lavafelder, vorbei an imposanten Kratern und bizarren Gesteinsformationen, die von den Kräften vergangener Vulkanausbrüche erzählen. Besonders beeindruckend sind die Panoramablicke über die Feuerberge, die wie eine surreale Mondlandschaft wirken.
Ob auf dem Kraterrand der Caldera Blanca, durch die Vulkankette bei Mancha Blanca oder entlang des Lehrpfads rund um die Montaña Colorada: jede Wanderung zeigt eine andere Facette dieser einzigartigen Insel. Für mich gehört das Gebiet am Rand des Timanfaya zu den faszinierendsten Wanderregionen der Kanaren, ein Ort, an dem man die Kraft der Natur mit jedem Schritt spürt.
Ich hoffe, dass dir mein Reisebericht über die Wandermöglichkeiten am Timanfaya gefallen hat. Auf meinem Reiseblog zeige ich dir weitere schöne Reiseziele auf den Kanarischen Inseln und teile wertvolle Tipps und Erfahrungen für deine Reise nach Spanien. Hat dir mein Blog-Beitrag gefallen? Konnte ich dir helfen? Dann würde ich mich freuen, wenn du meinen Reiseblog weiterempfiehlst, einen Kommentar hinterlässt oder mir auf Instagram folgst. Danke fürs Lesen und viel Spaß im Kanaren-Urlaub.
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