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Kanarische Inseln – Wandern, Natur & persönliche Erfahrungen
Die Kanarischen Inseln sind kein klassisches Reiseziel für eine einzige Perspektive. Zwischen Vulkanlandschaften, Nebelwäldern und Küstenpfaden habe ich hier viele Stunden draußen verbracht – oft zu Fuß, oft abseits touristischer Zentren, immer mit viel Raum und Ruhe.
Diese Seite bündelt meine persönlichen Eindrücke von den Kanaren. Du findest hier Wanderungen, Naturerlebnisse, praktische Reisetipps und alles, was ich unterwegs gelernt habe. Kein klassischer Reiseführer, sondern eine Sammlung aus Erfahrung mit Fokus auf Teneriffa, La Gomera und Lanzarote.
Kanaren auf einem Blick
Die Kanarischen Inseln liegen im Atlantik vor der Küste Afrikas und bieten auf kleinem Raum eine außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt. Das Klima ist ganzjährig mild, unterscheidet sich jedoch deutlich je nach Insel und Höhenlage.
Die Inseln eignen sich besonders für Reisende, die Natur, Bewegung und Kontraste suchen. Viele Wege führen durch Schluchten, über Vulkanlandschaften oder entlang ruhiger Küstenabschnitte. Die Kanaren lassen sich flexibel erkunden und bieten viel Raum für eigene Entdeckungen abseits klassischer Badeorte.
- Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria
- 2,3 Millionen
- Euro
- Visafrei
- Teide und Nationalpark Garajonay
- Papas Arrugadas mit Mojo
- Dorada (Lager)
Was du auf dieser Seite findest
Diese Seite bündelt alle wichtigen Informationen zu meiner Reise auf die Kanaren. Du findest hier persönliche Eindrücke, praktische Tipps zur Reiseplanung, Hinweise zum Wandern sowie Empfehlungen für Unterkünfte, Anreise und Budget.
Meine Reiseerlebnisse auf den Kanaren
Die Kanarischen Inseln habe ich über mehrere Wochen bereist und dabei sehr unterschiedliche Landschaften und Stimmungen erlebt. Statt klassischem Badeurlaub standen für mich vor allem Wanderungen, Naturerlebnisse und ruhige Regionen im Vordergrund. Viele Tage war ich zu Fuß unterwegs, oft allein, immer mit viel Zeit.
Besonders beeindruckt hat mich die Vielfalt auf engem Raum. Dichte Wälder, schroffe Vulkanlandschaften, tiefe Schluchten und offene Küsten wechseln sich teils innerhalb eines Tages ab. Jede Insel hatte ihren eigenen Charakter und genau diese Gegensätze machen die Kanaren für mich zu einem besonderen Reiseziel, abseits der bekannten Urlaubsbilder.
In den folgenden Artikeln zeige ich dir meine liebsten Wanderungen, Naturhighlights und Regionen auf den Kanarischen Inseln.
Reiseberichte & Eindrücke
n meinen Reiseberichten nehme ich dich mit auf meine Rundreise über Teneriffa, La Gomera und Lanzarote. Ich zeige Orte, die mich besonders beeindruckt haben, erzähle von Wegen durch Vulkanlandschaften, Wälder und Schluchten und teile Eindrücke abseits klassischer Sehenswürdigkeiten.
Die Beiträge verbinden Landschaft, Bewegung und Atmosphäre. Vom grünen Norden Teneriffas über die ruhigen Nebelwälder La Gomeras bis zu den kargen Lavafeldern Lanzarotes.
Meine Reiseroute auf den Kanarischen Inseln
Diese Route zeigt meine persönliche Rundreise über die Inseln. Sie dient als Inspiration und Orientierung, nicht als feste Empfehlung. Die Kanaren lassent sich flexibel bereisen, und viele Orte lohnen sich auch unabhängig voneinander.
Meine Highlights auf den Kanaren
Diese Orte haben mich auf den Kanareninseln besonders beeindruckt. Sie stehen stellvertretend für die landschaftliche Vielfalt der Insel: schroffe Küsten, wilde Vulkane und dichte Wälder.
Wandern auf den Kanarischen Inseln
Landschaften und Charakter
Wandern gehört zu den intensivsten Arten, die Kanarischen Inseln zu erleben. Abseits der touristischen Zentren führen zahlreiche Wege durch sehr unterschiedliche Landschaften. Vulkanische Hochflächen, tiefe Schluchten, Lorbeerwälder, Kiefernwälder und schroffe Küsten liegen oft überraschend nah beieinander.
Besonders prägend ist die Vielfalt zwischen den Inseln. Während Teneriffa mit großen Höhenunterschieden und alpinem Charakter im Teide Nationalpark überrascht, wirkt La Gomera ruhiger und grüner mit dichten Nebelwäldern und alten Verbindungswegen. Lanzarote zeigt eine karge, offene Landschaft aus Lavafeldern und Küstenpfaden, die sich deutlich von den anderen Inseln unterscheidet.
Zu ausgewählten Inseln gibt es ergänzende Wander-Guides mit GPX-Dateien.
Vorbereitung und Ausrüstung beim Wandern auf den Kanaren
Wandern auf den Kanarischen Inseln stellt andere Anforderungen als Touren in Mitteleuropa. Viele Wege verlaufen offen und schattenarm, Wasserquellen sind selten und Wetterbedingungen können sich durch Wind, Nebel oder Höhenlage schnell ändern. Gleichzeitig wechseln sich unterschiedliche Untergründe ab, von vulkanischem Gestein über Waldpfade bis zu steilen Küstenwegen.
Einen ausführlichen Überblick zu Wegen, Orientierung, Anspruch und Sicherheit findest du in meinem Artikel Wandern auf den Kanarischen Inseln. Welche Kleidung und Ausrüstung sich für Tageswanderungen auf den Kanaren bewährt haben, habe ich zusätzlich in der Packliste für die Kanarischen Inseln zusammengefasst. Beide Artikel ergänzen sich und helfen dir dabei, deine Touren realistisch und entspannt zu planen.
Geführte Touren als Alternative zum individuellen Wandern
Wer die Kanaren lieber in Begleitung entdecken möchte oder nur wenig Zeit hat, findet auf den Inseln auch geführte Touren. Diese eignen sich besonders für abgelegene Regionen, sehr warme Tage oder wenn man sich um Navigation und Logistik nicht selbst kümmern möchte.
Reisevorbereitungen für die Kanaren
Die Kanarischen Inseln sind unkompliziert zu bereisen, erfordern je nach Jahreszeit und Reiseform aber etwas Planung. Die folgenden Abschnitte geben dir eine kurze Orientierung zu Reisezeit, Anreise, Fortbewegung, Unterkünften und Kosten.
Beste Reisezeit & Reisedauer
Die Kanarischen Inseln sind ein ganzjähriges Reiseziel. Für aktive Reisen und Wanderungen bieten jedoch Herbst, Winter und Frühjahr die besten Bedingungen. Zwischen Oktober und April sind die Temperaturen angenehm mild und eignen sich ideal für Touren durch Vulkanlandschaften, Wälder und Schluchten.
Die Sommermonate sind vor allem für Strandtage und entspannte Aufenthalte geeignet. In tieferen Lagen kann es sehr warm werden, während es in höheren Regionen wie dem Teide Nationalpark auch dann noch deutlich kühler ist. Wind und Höhenlage sorgen zudem oft für Abkühlung, besonders auf Inseln wie Lanzarote oder La Gomera.
Für eine erste Reise auf die Kanarischen Inseln sind etwa zehn bis vierzehn Tage sinnvoll. Wer mehrere Inseln kombinieren oder sich Zeit für längere Wanderungen nehmen möchte, sollte zwei bis drei Wochen einplanen, um die landschaftliche Vielfalt in Ruhe zu erleben.
Anreise & Fortbewegung
Einreise auf die Kanarischen Inseln
Für EU Bürger ist die Einreise auf die Kanarischen Inseln unkompliziert. Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass reicht aus, da die Inseln zu Spanien und damit zur Europäischen Union gehören.
Anreise mit dem Flugzeug
Die meisten Reisenden erreichen die Kanarischen Inseln mit dem Flugzeug. Internationale Flüge landen vor allem auf Teneriffa Süd, Gran Canaria und Lanzarote. Von Deutschland aus gibt es ganzjährig Direktverbindungen aus vielen größeren Städten. Die Flugzeit beträgt je nach Abflughafen etwa vier bis fünf Stunden.
Für die Flugsuche nutze ich Skyscanner*, da sich dort Preise, Direktflüge und flexible Reisedaten gut vergleichen lassen.
Unterwegs auf den Kanarischen Inseln
Der öffentliche Nahverkehr auf den Kanaren basiert hauptsächlich auf Bussen. Auf Teneriffa und Lanzarote ist das Busnetz gut ausgebaut und verbindet die größeren Städte sowie viele touristische Orte zuverlässig. Auch einige Wandergebiete lassen sich mit dem Bus erreichen, erfordern jedoch etwas Planung.
Auf La Gomera ist das Busnetz kleiner und die Verbindungen fahren seltener. Für feste Strecken zwischen den wichtigsten Orten ist es ausreichend, spontane Ausflüge sind jedoch schwieriger umzusetzen. Fahrpläne sollte man hier vorab prüfen.
Weitere Infos und Fahrpläne auf den jeweiligen Webseiten: Teneriffa, Lanzarote, La Gomera
Wer die Inseln individuell entdecken möchte, kommt um einen Mietwagen kaum herum. Viele Wandergebiete, Küstenabschnitte und abgelegene Regionen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur eingeschränkt erreichbar. Die Straßen auf den Kanaren sind überwiegend in gutem Zustand, in Bergregionen jedoch oft schmal und kurvig.
Für die Suche und Buchung eines Mietwagens nutze ich Check24*, da sich dort Preise, Versicherungen und Anbieter übersichtlich vergleichen lassen.
Hotels & Unterkünfte auf den Kanaren
Die Auswahl an Unterkünften auf den Kanarischen Inseln ist groß und unterscheidet sich je nach Insel und Region deutlich. In den Küstenorten auf Teneriffa, Lanzarote und Gran Canaria findest du eine hohe Dichte an Hotels, Apartments und Ferienanlagen. Diese Gegenden eignen sich gut, wenn du Strandnähe, Restaurants und eine gute touristische Infrastruktur schätzt oder die Inseln eher entspannt erkunden möchtest.
Wer zum Wandern oder für ruhigere Tage auf die Kanaren reist, findet im Inselinneren und in kleineren Orten passende Unterkünfte. In Regionen wie dem Anaga Gebirge auf Teneriffa, im Valle Gran Rey oder rund um den Nationalpark Garajonay auf La Gomera dominieren kleinere Pensionen, Gästehäuser und Ferienwohnungen. Die Lage ist oft ideal, um früh zu Wanderungen aufzubrechen oder den Tag abseits der Küste ruhig ausklingen zu lassen.
Grundsätzlich lohnt es sich, die Unterkunft nach dem eigenen Reiseschwerpunkt zu wählen. Küstenregionen bieten kurze Wege und Komfort, während Unterkünfte im Inselinneren mehr Ruhe, Natur und Nähe zu Wanderwegen ermöglichen.
Reisebudget & Kosten
Auf den Kanarischen Inseln zahlst du mit dem Euro, ein Währungstausch ist also nicht notwendig. Während meiner Reisen habe ich eine kostenlose Reisekreditkarte genutzt und konnte damit problemlos gebührenfrei bezahlen und Bargeld abheben.
Die Kanaren lassen sich insgesamt gut kalkulieren. Viele Ausgaben wie Restaurants, Mietwagen oder Eintrittspreise sind oft etwas günstiger als in Deutschland. Lebensmittel im Supermarkt sind durch die niedrigere Mehrwertsteuer häufig preiswerter, besonders bei regionalen Produkten. Unterkünfte bewegen sich je nach Insel, Lage und Reisezeit zwischen günstig und vergleichbar mit mitteleuropäischen Preisen.
Die tatsächlichen Kosten hängen stark davon ab, auf welcher Insel du unterwegs bist, ob du eher touristische Orte oder ruhigere Regionen wählst und zu welcher Jahreszeit du reist. Insgesamt bieten die Kanarischen Inseln ein solides Preis Leistungs Verhältnis, vor allem für Reisende, die flexibel unterwegs sind und lokale Angebote nutzen.
Essen & Vegetarische Gerichte auf den Kanaren
Die kanarische Küche ist eine faszinierende Mischung aus spanischen, lateinamerikanischen und afrikanischen Einflüssen. Sie ist bekannt für ihre Einfachheit, die Verwendung lokaler Zutaten und die kräftigen Aromen. Fisch und Fleisch spielen oft eine zentrale Rolle, doch es gibt auch viele traditionelle Gerichte, die vegetarisch sind oder leicht abgewandelt werden können.
Papas Arrugadas mit Mojo
Das wohl bekannteste Gericht der Kanaren sind die „Papas Arrugadas“ – kleine, runzelige Kartoffeln, die in Meerwasser oder stark gesalzenem Wasser gekocht werden. Sie werden mit „Mojo“-Soßen serviert, die in zwei Varianten daherkommen: die scharfe Mojo Picón (rot) und die mildere Mojo Verde (grün). Dieses Gericht ist nicht nur vegetarisch, sondern auch ein absolutes Muss für jeden Besucher.
Gofio
Gofio ist ein geröstetes Mehl, das aus Mais oder Weizen hergestellt wird. Es ist ein Grundnahrungsmittel der Kanaren und wird in vielen Gerichten verwendet. Gofio kann in Suppen eingerührt, als Beilage gereicht oder sogar als süße Nachspeise zubereitet werden – oft mit Honig und Mandeln.
Potaje de Berros
Dieser Kressesuppe ist ein traditionelles Gericht der Kanaren und wird aus frischen Zutaten wie Kresse, Maiskolben, Kartoffeln, Karotten und Bohnen zubereitet. Sie ist reichhaltig und sättigend und wird meist mit frischem Brot serviert.
Queso Asado
Gegrillter Käse, oder „Queso Asado“, ist eine typische Vorspeise auf den Kanaren. Er wird meist aus Ziegenkäse hergestellt, gegrillt und mit Honig oder Mojo-Soße serviert. Diese Kombination aus herzhaft und süß ist ein echter Genuss.
Rancho Canario
Rancho Canario ist ein traditioneller Eintopf, der in der fleischfreien Variante mit Nudeln, Kichererbsen, Kartoffeln und Gemüse zubereitet wird. Obwohl das Gericht häufig mit Fleisch gekocht wird, bieten viele Restaurants auch vegetarische Varianten an.
Frisches Obst und Süßspeisen
Die Kanaren sind für ihre tropischen Früchte bekannt, darunter Papayas, Mangos und Bananen, die hier besonders süß und aromatisch sind. Auch die Dessertvielfalt ist beeindruckend: Flan, Bienmesabe (eine süße Mandelcreme) und frische Guavenkonfitüre sind nur einige Beispiele.
Vegetarische Optionen in Restaurants
In den meisten kanarischen Restaurants finden sich auch vegetarische Gerichte oder Alternativen. Neben den traditionellen Speisen werden oft Salate, Gemüsegerichte oder moderne Interpretationen mit lokalen Zutaten angeboten. Frisches Brot und Mojo-Saucen sind fast immer auf dem Tisch zu finden und passen zu jeder Mahlzeit.
Wie du siehst, hat die kanarische Küche auch für Vegetarier einiges zu bieten. Die Kombination aus einfachen Zutaten, kräftigen Aromen und dem Einfluss verschiedener Kulturen macht sie besonders abwechslungsreich und schmackhaft.
Nach einer ausgedehnten Wanderung durch die Vulkanlandschaften von Lanzarote oder den grünen Schluchten von La Gomera darf auch der kulinarische Genuss nicht zu kurz kommen. Dieses Kochbuch über die Küche der Kanarischen Inseln* bietet traditionelle Rezepte wie Papas arrugadas, Mojo rojo oder Gofio – perfekt, um das kanarische Lebensgefühl zu Hause weiterzuerleben.
Reiseführer für die Kanarischen Inseln
Für die Planung und unterwegs nutze ich ergänzend klassische Reiseführer. Sie liefern Hintergrundwissen, Karten und zusätzliche Routenideen. Die folgenden Bücher haben mir besonders geholfen.
Ergänzend zu klassischen Reiseführern habe ich zu einzelnen Inseln eigene Wander-Guides zusammengestellt.
Diese basieren auf persönlichen Touren und richten sich an Wanderer, die eigenständig mit GPX-Dateien unterwegs sein möchten.
Kanarische Inseln – ein Archipel für Bewegung, Natur und Vielfalt
Die Kanarischen Inseln lassen sich auf ganz unterschiedliche Weise erleben: aktiv beim Wandern durch Vulkanlandschaften, entspannt an der Küste oder beim Erkunden abgelegener Regionen abseits der bekannten Orte. In meinen weiteren Artikeln findest du detaillierte Tourenbeschreibungen, praktische Reisetipps und persönliche Eindrücke von verschiedenen Inseln des Archipels.
Weitere Reiseziele und Länderübersichten findest du auf meiner Seite Reiseziele.
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